Am kommenden Donnerstag, 18. Januar, werden ab 19 Uhr Christine Schneider MdL und Reinhold Hörner im Dorfgemeinschaftshaus in Hochstadt darüber referieren, was Kommunen aber auch Einzelpersonen tun können, um eine vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten.

Christine Schneider ist als rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete für die Region „Südpfalz“ Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaf und Weinbau sowie Mitglied im Bundesfachausschuss Landwirtschaft und ländlicher Raum der CDU Deutschland.

Nachhaltigkeit

Der Hochstadter Reinhold Hörner ist seit einigen Monaten neuer Präsident des Weinbauverbandes Pfalz.

Moderiert wird der Abend von Anja Busch, der Eintritt ist frei.

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Interessierte sind herzlich eingeladen am kommenden Donnerstag diese Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion zu besuchen. Das Team Anja Busch freut sich auf eine rege Teilnahme.

Wir danken Ihnen für die Unterstützung und hoffen, Sie persönlich an diesem Abend begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

CDU Südpfalz

Wahlkreisgeschäftsstelle
Petra Gadinger

Er war dort mehr als 34 Jahre im Amt und hat mit Kontinuität und Zielstrebigkeit seine Verbandsgemeinde weiterentwickelt. Ganz besonders herauszuheben ist dabei auch, dass er gegen die aus Mainz verordnete Zwangsfusion mit Edenkoben gestritten und am Ende auch gewonnen hat.

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Aber auch das Feld für die Zukunft ist gut bestellt. Die am 24. September gewählte Gaby Flach übernimmt ab 1. Januar die Amtsgeschäfte. Wir gratulieren den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde Maikammer zu dieser Wahl. Wer Gaby Flach näher kennt, weiß sehr genau, dass sie eine kompetente, zielstrebige, fleißige und charmante Frau ist.

 

Alles Gute aus Landau-Land

  1. Vorsitzender

Manfred Mühlan

Rund 900 Zuhörer und ein Streichquartett, das Mozart spielte – das waren Premieren bei einer Sitzung des Verbandsgemeinderats Maikammer. Es war aber auch eine besondere Sitzung gestern Abend im Maikammerer Bürgerhaus: Gabriele Flach (CDU) wurde zur neuen Verbandsbürgermeisterin ernannt und in das Amt eingeführt, das sie am 1. Januar übernimmt, der bisherige Verbandsbürgermeister Karl Schäfer (CDU) wurde verabschiedet. Seit 34 Jahren hatte man in der Verbandsgemeinde so etwas nicht mehr erlebt, so lange war Schäfer im Amt. Er war es, der seine Nachfolgerin ernannte und vereidigte. Flach, die den Eid mit der religiösen Formel sprach, sagte, sie freue sich „in einer der schönsten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz“ Verantwortung zu übernehmen. Schäfer zeigte sich da noch etwas begeisterter, für ihn sei Maikammer „die schönste Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz“.Noch weitaus euphorischer fielen das Lob und die Bewunderung aus, mit denen Joachim Anton (CDU), Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde, den Verwaltungschef verabschiedete. Schäfer sei „eine herausragende Persönlichkeit“, ihn zeichne „Sachverstand, Weitblick, Zähigkeit, Verhandlungsgeschick, Beharrlichkeit, Kompetenz und außerordentliches Engagement“ aus, er habe in seinem Arbeitsleben „einen beispielhaften Einsatz gezeigt“. Anton bezeichnete Schäfer als „Baumeister einer modernen Verbandsgemeinde“, als Visionär, als „Meister der Zuschüsse und Abholer der Fördermittel“ sowie in humorvollem Ton als „Brücken- und Kreiselbauer“. „Du kannst zufrieden und stolz sein auf das, was Du geschaffen hast“, betonte Anton.

„Was soll man jetzt noch sagen“, fragte Dietmar Seefeldt (CDU), Landrat der Südlichen Weinstraße, angesichts der begeisterten Laudatio von Anton. Nun, einiges fiel Seefeldt doch noch ein. Etwa, dass Schäfer es gewesen sei, der seine Nachfolgerin ausgesucht habe, und dass diese Nachfolgerin sicher „dankbar“ für Ratschläge ihres Vorgängers sein werde. Seefeldt erinnerte auch an weitere Ämter Schäfers, etwa in den politischen Gremien des Kreises, im Verwaltungsrat der Sparkasse Südliche Weinstraße und als stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands des Roten Kreuzes Südliche Weinstraße.

Angesprochen wurde auch die Fusion der Verbandsgemeinden Maikammer und Edenkoben. Diese Zeit habe Schäfer oft an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht, verriet Anton. Es sei vor allem ihm zu verdanken, dass die Klage gegen die Fusion erfolgreich war, sagte Seefeldt. Schäfer sei ein Vorbild, weil er Sach- und nicht Parteipolitik in den Vordergrund gestellt habe.

Der neuen Verbandsbürgermeisterin bescheinigte Seefeldt Fachkompetenz sowie persönliche und politische Eignung zur Übernahme von Schäfers Erbe. Anton lobte ihren „Charme, ihr Lächeln und ihre Natürlichkeit“. Flach selbst kündigte an, dass sie eine „offene, zielorientierte und über Parteigrenzen hinausgehende Zusammenarbeit“ anstrebe, offen sei für Anregungen und konstruktive Kritik und mit dem Vertrauen, das die Bürger ihr entgegengebracht hätten, „sorgsam umgehen“ wolle. Auch sie verwies auf die Verdienste ihres Amtsvorgängers.

Nicht vergessen wurde Marianne Schäfer, die ihren Mann immer unterstützt habe, seine Managerin und Beraterin gewesen sei, wie Anton sagte. Auch Schäfer bedankte sich bei seiner Frau und seiner Familie – dabei versagte ihm vor Bewegung die Stimme. Er freue sich auf zukünftige „häusliche Aufträge“, allerdings werde er, wenn Gartenarbeit ansteht, wohl auch zukünftig dienstliche Termine haben.

Schäfer bekam zum Dank für sein Engagement nicht nur ein Wappen der Verbandsgemeinde, sondern auch minutenlangen Beifall im Stehen.

Quelle: http://epaper.rheinpfalz.de/EPaper

 

Schon während seiner Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst war Karl Schäfer klar: „Ich will Bürgermeister werden.“ Mit 30 Jahren hatte er sein Ziel erreicht. 34 Jahre lang war er Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maikammer, seit 1994 auch Bürgermeister der Ortsgemeinde. Letzteres wird er weiter sein, sein neues Büro in der Verbandsgemeindeverwaltung hat er bereits bezogen. Etwa drei Tage pro Woche will er dort verbringen. „Ich würde mich heute wieder so entscheiden wie vor 34 Jahren“, blickt Schäfer zurück.Damals hatte sich der gebürtige Westpfälzer für die Stelle des Verbandsbürgermeisters beworben. Er hatte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl studiert und studienbegleitend in Verwaltungen gearbeitet, unter anderem in Zell unter Aichelberg. Der dortige Bürgermeister habe ihn überallhin mitgenommen und „es hat mich fasziniert, was man als Bürgermeister alles gestalten und bewegen kann“,, sagt Schäfer. Nach dem Studium hat er sechs Jahre in Verwaltungen in Baden-Württemberg gearbeitet. Für Maikammer habe er sich entschieden, weil er wieder näher in Richtung Heimat wollte.

20 Bewerber habe es gegeben, erinnert sich Schäfer. Damals wurde der Bürgermeister vom Rat gewählt. Er habe als einziger Wahlkampf gemacht, indem er Gespräche mit allen Parteien führte. Gewählt wurde er von CDU und SPD.

Schäfer ist seit seiner Jugend Mitglied der CDU, die sei auch immer seine politische Heimat gewesen. „Für mich hat aber nie die Parteipolitik, sondern immer die Sachpolitik und das Wohl der Bürger im Vordergrund gestanden.“ Vor Entscheidungen habe er immer mit den Vorsitzenden aller Fraktionen Gespräche geführt. „95 Prozent aller Beschlüsse wurden einstimmig gefasst“, betont Schäfer nicht ohne Stolz. Um dieses gute Miteinander nicht zu beeinträchtigen, habe er bewusst bis vor einem Jahr kein Parteiamt übernommen.

Wobei Schäfer nicht verschweigt, dass er innerhalb seiner Partei nicht nur Freunde hat. Nicht in der Verbandsgemeinde, aber im Kreis gab es „innerparteiliche Grabenkämpfe, das gibt es in jeder Partei, aber es ist etwas, was mir nicht gefällt.“

„Wenn man in so eine Gemeinde kommt, muss man sich erst einmal mit den Gegebenheiten vertraut machen“, blickt Schäfer auf seine Anfangszeit zurück. Schnell stellte er fest, dass Wasser, Abwasser und Hochwasserschutz die ersten Aufgaben waren, wo es zu gestalten und bewegen galt. „Gestalten und bewegen“, das ist es, was Schäfer liebt und was seinem Charakter entspricht. Das konnte er in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Bereichen.

Fragt man Schäfer nach Fehlern oder Niederlagen, fällt ihm nichts ein. „Die Zwangsfusion mit der Verbandsgemeinde Edenkoben war eine Niederlage, aber wir haben den Kampf nicht aufgegeben und gewonnen“, so Schäfer. Auch deshalb, weil alle an einem Strang gezogen hätten. Es sei ihm immer ein Anliegen gewesen, dass auch die drei Ortsgemeinden ein gutes Miteinander pflegen. Für Kirrweiler und St. Martin sei es nie ein Nachteil gewesen, dass Schäfer seit 1994 auch Ortsbürgermeister von Maikammer ist. Auch wegen dieses guten Miteinanders hält es Schäfer für einen Fehler, dass Kirrweiler und St. Martin seit einiger Zeit im Tourismus eigene Wege gehen. „Aber ich akzeptiere das.“ Denn im Gegensatz zu dem, was ihm teils nachgesagt wird, sei er durchaus bereit, andere Meinungen zu akzeptieren, vertrage auch Kritik. „Ich bin nicht nachtragend.“

Als er nach Maikammer gekommen ist, „sind mir die Bürger sehr offen gegenüber getreten“, erinnert sich Schäfer. Und er habe immer ein gutes Verhältnis zu den Bürgern gehabt. Dies sei sicher auch deshalb so gewesen, weil es ihm wichtig gewesen sei, sich einzubringen. Er und seine Ehefrau, sein Sohn und seine Tochter hätten sich hier immer wohl gefühlt. Das sei auch einer der Gründe gewesen, warum er vier andere berufliche Angebote abgelehnt habe.

„Das macht man nicht“, antwortet Schäfer auf die Frage, ob er seiner Nachfolgerin Gabriele Flach in ihre Arbeit hineinreden wird. Er stehe aber durchaus bereit, wenn sein Rat gefragt sei. Und eine Empfehlung hat er dann doch: „Immer alle Fraktionen bei Entscheidungen mitzunehmen, in der Verbandsgemeinde Maikammer kennt man das nicht anders.“

„Nein“, sagt der 64-Jährige auf die Frage, ob es ihm schwer falle loszulassen. Er werde jetzt mehr Freiraum haben. Sich mit den Enkeln beschäftigen. Zwei, im Alter von 14 und acht Jahren, leben in Maikammer. Der 14 Monate alte Jan lebt auf Malta, dort ist die Tochter von Schäfer verheiratet. Er wolle seiner Frau mehr Zeit widmen, reisen, joggen, Mountainbike fahren und sich mit Freunden treffen.

Quelle:http://epaper.rheinpfalz.de/EPaper

Die 44-Jährige erhielt bei 39 anwesenden Mitgliedern 37-Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen.

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Die Offenbacherin tritt damit gegen den parteilosen Amtsinhaber Axel Wassyl an. Die vierfache Mutter betonte, dass sie keine Personalunion anstrebe, denn ein Verbandsbürgermeister müsse für alle Ortsgemeinden gleichermaßen da sein. „Ich will nicht nur von Bürgernähe sprechen, sondern die Menschen wirklich ernst nehmen“, sagte die vierfache Mutter. Sie sei stetig in Kontakt mit den Menschen in der Verbandsgemeinde. In der zurückliegenden Zeit habe sie von immer mehr Bürgern gehört, dass sie mit der Politik im Rathaus nicht zufrieden seien. „Das hat mich dazu bewogen, mich bei meiner Partei um eine Kandidatur zu bewerben“, sagte Busch, die in Teilzeit als Hauswirtschaftsmeisterin im katholischen Kindergarten St. Joseph in Offenbach arbeitet und im Nebenerwerb mit ihrem Mann einen landwirtschaftlichen Betrieb führt.

 

Quelle: https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/artikel/offenbach-cdu-nominiert-anja-busch-als-kandidatin-fuer-verbandsbuergermeisterwahl/

CDA-Vorstand. Foto. v. privat

CDA-Vorstand.
Foto. v. privat

 

Dabei berief er Patrick Redlingshöfer (Leimersheim) zu seinem neuen Vorsitzenden.  Stellvertreter sind Bernhard Christ (Landau) und Norbert Lingenfelder (Edenkoben). Beisitzer wurden Michael Koch-Erlenwein (Eschbach), Franz Romatka (Essingen) und Horst Schwarz (Landau).

Im Rechenschaftsbericht erinnerte Norbert Lingenfelder zunächst an den Wegzug der bisherigen Kreisvorsitzenden Monika Dorst (ehemals Germersheim) nach Bayern und dankte Patrick Redlingshöfer für dessen Bereitschaft zur Kandidatur.

An anderer Stelle würdigte er Michael Koch-Erlenwein (Eschbach) für dessen stets zuverlässige Organisation des CDA-Stands zur DGB-Kundgebung am 1.Mai. Für das kommende Jahr ständen, so Horst Schwarz, gegebenenfalls Veränderungen in Organisation und Programm der Kundgebung an. Die CDA plane erneut ihre Teilnahme.

Patrick Redlingshöfer hob die wiederholte Beteiligung der CDA mit Ständen beim Südpfalztreffen der CDU unter der Regie von Norbert Lingenfelder hervor. So fänden Arbeitnehmer auch hier ein Forum zum Meinungsaustausch.

Der Stellvertretende Kreisvorsitzende Bernhard Christ erinnerte an die  CDA-Landestagung am 9. September in Rheinzabern. Dort waren Norbert Lingenfelder zum Stellvertretenden Landesvorsitzenden, Patrick Redlingshöfer zum Landesschatzmeister und Horst Schwarz zum Beisitzer in den CDA-Landesvorstand berufen worden.

Dies sei ein respektables Ergebnis und ein Vertrauensvorschuss auf die politische Arbeit der Südpfälzer, so Christ. Der komme nicht von ungefähr: Schließlich habe die Südpfalz-CDA unter anderem das Thema „Doppelte Verbeitragung“ als Antrag über den CDA-Landesverband auf den Weg gebracht, den der CDU-Bundesparteitag 2016 in Essen unter der Überschrift „Keine doppelte Belastung bei der Auszahlung der privaten Lebens- und Rentenversicherungen (mit Steuern und Sozialabgaben)“ als „Arbeitsauftrag“ der Union-Bundestagsfraktion mitgegeben habe. (bc/red)

Kreistagung CDA Südpfalz. Foto: v. privat

Kreistagung CDA Südpfalz.
Foto: v. privat

 

Quelle: http://www.pfalz-express.de