Annweiler: Mit 31 Jahren Ortsbürgermeister von Waldhambach. Mit 34 Jahren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Annweiler? Christian Burkhart denkt, dass seine Chancen bei der Wahl am 11. Juni gut stehen. Der Christdemokrat tritt für das CDU/FWG/FDP-Bündnis als Ersatzkandidat für Kurt Wagenführer an.

Im Fall Rohrbach geht der Riss quer durch die Parteien.
Trotzdem wird das Fachmarktzentrum zum Problem für Landrätin Theresia Riedmaier.

Im November 2014 waren alle gekommen, als ein Projektentwickler in Rohrbach über eine neue Zukunft des Real-Standortes als Fachmarktzentrum sprach: Gewerkschafter, Bürgermeister jeder Couleur, alle drei Bundestagsabgeordnete der Südpfalz und natürlich die Landrätin. Der Schock war groß, immerhin standen rund 100 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Auch jetzt gibt es Unterstützer der Rohrbach-Pläne quer durch alle Parteien, darunter der CDU-Landratskandidat Dietmar Seefeldt. Trotzdem wird Rohrbach nur zum Problem für Riedmaier: Sie war sich des Problems sehr wohl bewusst, dass die Ansiedlung großer Einzelhandelsbetriebe an nicht-zentralen Standorten den Zielen der Landes- und Regionalplanung widerspricht und hat es trotzdem drauf ankommen lassen. Wenn es hart auf hart kommt, hat Landau vor Gericht offenbar keine schlechten Karten. Doch die Baugenehmigung ist raus, der Investor hat schnell Fakten geschaffen und angeblich bereits Millionen investiert. Das heißt, dass er sich, wenn sein Projekt scheitern sollte, beim Kreis schadlos halten wird. Riedmaier steht daher massiv unter Druck, mit Modepark Röther einen Kompromiss auszuhandeln, den Landau akzeptieren kann. Man hätte sich eine schönere Endphase der Amtszeit der erfolgsverwöhnten Landrätin vorstellen können.

Von Sebastian Böckmann

Quelle

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Annweiler. „Der CDU-Gemeindeverband Annweiler hat mich gebeten, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, und ich bin bereit dazu.“ Der Waldhambacher Ortsbürgermeister Christian Burkhart bestätigte gestern Informationen der RHEINPFALZ, wonach er der gemeinsame Kandidat von CDU, FWG und FDP für die Wahl am 11. Juni werden soll.

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Annweiler. Die Vorstände der CDU-, FWG- und FDP-Gemeindeverbände Annweiler haben sich auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in der Verbandsgemeinde am 11. Juni geeinigt. Dieser kommt aus den Reihen der CDU.

Schaulaufen mit Steckenpferden

südliche weinstrasse: 80 interessierte Mitglieder am Montagabend im Haus des Gastes in Bad Bergzabern, tags darauf genauso viele im Kurpfalzsaal Edenkoben: Die vom CDU-Kreisvorstand angebotenen Mitgliederforen mit dem Landratskandidaten Dietmar Seefeldt fanden nicht die gewünschte große Resonanz.

22. Februar 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Politik regional, Regional

Edenkoben. Dietmar Seefeldt, designierter Landratskandidat der CDU SÜW,
hat sich in zwei Veranstaltungen den Bürgern in Bad Bergzabern und Edenkoben vorgestellt.
 
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Die Idee, sich Parteimitgliedern, aber natürlich auch allen anderen Bürgern noch bekannter zu machen, habe ihn überzeugt, so Seefeldt am Dienstag in Edenkoben: „Das hat der Mitbewerber (Torsten Blank-die Red.) bisher nicht getan.“

Seefeldts Nominierung wird übrigens am 6. März stattfinden. Auch der Wahltermin steht schon so gut wie fest: es wird wohl der 11. Juni sein.

Seefeldt gab nach der Begrüßung durch CDU-Kreisvorsitzenden Marcus Ehrgott den Anwesenden im Edenkobener Kurpfalzsaal eine umfassende Schilderung seiner Person und der Ziele, die er als Landrat für die Südliche Weinstraße im Auge hat. Ausbildung/Beruf, Persönliches und politische Erfahrung waren dabei die Eckpunkte.

„Ich wollte schon immer in der Verwaltung gestalten“, so der Jurist und CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag SÜW, der zur Zeit als Erster

Beigeordneter im Landkreis Germersheim und Stellvertreter des Landrats eben das tut und „eine bunte Palette von Themen“ dort zu bearbeiten hat. Ein Verwaltungshintergrund für das Amt des Landrats sei zwar rechtlich nicht vorgeschrieben, aber schon sehr nützlich, so Seefeldt.