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„Meine Generation Frauen kann dankbar für die Vorarbeit vieler Frauen und
Männer vor uns sein, die Vieles erkämpft haben, was heute selbstverständlich
ist. Frauen und Männer sind in unserem Land gleichberechtigt, und wir sind
noch lange nicht da angelangt, wo wir keine Frauen- und Gleichberechtigkeitsförderung
mehr brauchen. Doch manchmal drängt sich der Eindruck auf, dass
sich manche da verkämpfen, wo es nichts ‚kostet‘ und wo es nicht um die elementaren
Probleme geht. Wer die Nationalhymne gendergerecht umschreiben
möchte und jeden angeht, der die Sternchenschreibweise oder nur die männliche
Form in Texten benutzt, verliert den Blick für die wirklichen Herausforderungen
in der Frauenförderung. Frauen, die in patriarchalisch geprägten Familien
aufwachsen und nicht selbstbestimmt und gleichwertig ihr Leben in
Deutschland leben dürfen, die sich von Männern gemachten Kleiderordnungen
bis hin zur Vollverschleierung und Unkenntlichmachung beugen müssen, solche
Frauen brauchen unsere Solidarität – und nicht unsere Ignoranz, die gerne
mit Toleranz verwechselt wird.
Solange Mädchen in Augen mancher fundamentalistischer Männer weniger
wert sein sollen, solange Mädchen nicht am Schwimmunterricht und der Klassenfahrt
teilnehmen dürfen, solange Lehrerinnen von patriarchalisch sozialisierten
Jungs und Vätern nicht akzeptiert werden, solange es Männer gibt, die
glauben, aus verletztem Ehrgefühl das Leben von Frauen auslöschen zu dürfen
– solange haben wir alle unsere Hausaufgaben auch in der Integrationspolitik
nicht gemacht. Die Rolle der Frau entscheidet über den Integrationserfolg in
unserem Land. Denn eines steht fest: Gleichberechtigung von Mann und Frau
gilt für alle in unserem Land lebenden Menschen, gleich, woher sie kommen!“
Der Frauentag erinnere daran, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit
zwischen Mann und Frau eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung bleibe,
so Christine Schneider. „Wir haben viel erreicht, um Geschlechterungerechtigkeiten
zu überwinden: Mütterrente, weiterer Ausbau der Kinderbetreuungsplätze,
Anhebung des steuerlichen Freibetrags für Alleinerziehende, Elterngeld-
Plus, Gesetz zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen und das
Entgelttransparenzgesetz. Dennoch ist die tatsächliche, gleichberechtigte Teilhabe
längst keine Selbstverständlichkeit, sondern ein wichtiges politisches und
gesellschaftliches Ziel.“
Mit Blick auf die Kommunalwahl im nächsten Jahr, sei es ein zentrales Anliegen
der CDU Rheinland-Pfalz, Frauen für Mandate und Ämter zu gewinnen.
Kommunale Parlamente würden von den Sichtweisen und Erfahrungen der
Frauen profitieren, ergänzt Schneider abschließend.

20180307 Kachel Internationaler Frauentag final 002

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Wahlkreisbüro Christine Schneider
Tel.: 06341/934621
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